Drei Verfahren stehen in der Berufsbekleidung praktisch zur Auswahl, wenn Sie Ihr Logo auf die Stücke bringen wollen: Stickerei, Flexdruck und Siebdruck. Alle drei haben ihre Berechtigung — aber sie passen nicht beliebig zu jedem Logo.
Stickerei — der Klassiker
Bei der Stickerei wird das Logo direkt in den Stoff gestickt, mit Mehrfaden-Maschinen, meist in mehreren Garnfarben. Das Ergebnis: ein plastisches Logo, das sich aus dem Stoff hebt — sichtbar von Weitem, hochwertig in der Optik, extrem waschbeständig.
Vorteile:
- Hochwertige, repräsentative Optik
- Extrem langlebig — hält Hunderte Wäschen unbeschadet
- Premium-Anmutung — passt zu klassischen Logos und etablierten Marken
Grenzen:
- Maximal ca. 10 × 10 cm sinnvoll (größer wird steif und unangenehm im Tragegefühl)
- Sehr feine Details (Schrift unter 4 mm Höhe) gehen verloren
- Farbverläufe sind nicht möglich — Stickerei arbeitet mit einzelnen Garnfarben
- Höchste Einrichtkosten — pro neuem Motiv muss erstmal die Stickdatei programmiert werden
Flexdruck — der Allrounder
Beim Flexdruck wird das Motiv aus einer dünnen, flexiblen Folie geschnitten und mit Hitze und Druck auf den Stoff übertragen. Das Ergebnis: ein dünner, flexibler Aufdruck, der sich seidig anfühlt und brillante Farben zeigt.
Vorteile:
- Sehr gute Detail-Auflösung — auch feine Schrift bleibt scharf
- Brillante, satte Farben — auch Sonderfarben präzise reproduzierbar
- Weicher Griff — angenehm bei direktem Hautkontakt (z. B. T-Shirts, Polos)
- Wirtschaftlich auch bei kleineren Mengen
Grenzen:
- Bei hochwertigen Anzügen wirkt Folientransfer weniger edel als Stickerei
- Begrenzte Lebensdauer — nach ca. 50–100 Wäschen können Ränder erkennbar werden
- Komplexe Designs mit Farbverläufen sind hier nicht ideal
Siebdruck — die Großmenge
Beim Siebdruck wird Farbe durch ein Sieb auf den Stoff gepresst — pro Farbe ein eigenes Sieb. Klassisches Verfahren für T-Shirts, Polos und Eventbekleidung.
Vorteile:
- Sehr wirtschaftlich ab ca. 50 Stück pro Motiv
- Satte, deckende Farben — auch auf dunklen Stoffen
- Sehr abriebfest und langlebig
Grenzen:
- Hohe Einrichtkosten pro Motiv (Siebfertigung)
- Pro Farbe ein Sieb — bei vielen Farben unwirtschaftlich
- Nicht ideal für Sakkos oder formelle Bekleidung
Entscheidungshilfe
Wählen Sie Stickerei, wenn:
- Sie auf hochwertige Bekleidung veredeln (Sakkos, Westen, Mäntel, klassische Hemden)
- Ihr Logo aus wenigen Farben besteht und keine feinen Schriften enthält
- Sie maximale Langlebigkeit wollen
- Repräsentative Wirkung wichtiger ist als feine Details
Wählen Sie Flexdruck, wenn:
- Sie auf Polos, T-Shirts oder leichte Hemden veredeln
- Ihr Logo feine Details enthält
- Sie kleinere Auflagen brauchen
- Sie spezifische Farben (z. B. Sonderfarben Ihres CI) brauchen
Wählen Sie Siebdruck, wenn:
- Sie größere Mengen (>50 Stück pro Motiv) bestellen
- Es um T-Shirts, Polos oder Eventbekleidung geht
- Ihr Motiv klare Konturen und 1–3 Farben hat
Wie wir das machen
Bei Rompe Design veredeln wir alle drei Verfahren — und beraten Sie ehrlich, welches zu Ihrem Logo und Ihrem Anwendungsbereich passt. Wir arbeiten mit erfahrenen Veredelungspartnern und kontrollieren die Qualität vor Auslieferung.
Vor jeder größeren Veredelung empfehlen wir einen Bemusterungsauftrag: 1–2 Stücke mit Ihrem Logo in der gewählten Veredelungstechnik, damit Sie das Endergebnis vor der Großbestellung in der Hand halten können.
Wenn Sie konkret loslegen wollen: schicken Sie uns Ihr Logo oder testen Sie unseren KI-Berater Linda.